Gedankenwelt
Lass dich mitnehmen in meine Gedankenwelt. Hier erfährst du, was mich bewegt, beschäftigt und selbst zum Nachdenken anregt. Aber auch spaßige Texte und Anekdoten aus dem Alltag mit vier Kindern haben hier ihren Platz. Viel Spaß beim Stöbern durch meine Herzenstexte.
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Clean eating – ein Selbstversuch // Tag 22 bis 28
So schnell sind die vier Wochen meines Selbstversuchs vorbei. 28 absolut interessante Tage, die so einige Hürden hatten, haben nun ein Ende. Zum Teil bin ich richtig froh, dass ich wieder viel mehr Lust auf Obst und Gemüse entwickelt habe. Aber auch, dass mein geliebter Cappuccino mir jetzt das Frühstück ab und an – wortwörtlich – versüßen darf. Wie es mir erging und wie es weitergehen soll? Hier also mein clean eating Update. Wie es mir bei der Umsetzung von clean eating geht? Daheim ist das alles kein Problem. Ich koche relativ gesund, habe Weißmehlprodukte durch Vollkornprodukte ausgetauscht und Zucker zum Teil durch Alternativen wie Datteln ersetzt oder ganz weggelassen.…
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Was ich meinen Kindern mit auf den Weg geben möchte
Die liebe Ann-Kathrin von Munchkins Happy Place hat zu einer absolut wundervollen Blogparade aufgerufen. Kein Wunder also, dass ich da natürlich unbedingt mitmachen möchte. Bei solch einem tollen Thema mag ich nämlich gern meinen Beitrag leisten. Worum es geht? Ann-Kathrin fragte danach, was wir unseren Kindern auf ihren Weg mitgeben wollen. Das ist eine Frage, über die man sich vielleicht sogar schon vor dem Wachsen zu einer Familie Gedanken machen kann und sollte. Aber genauso kann und sollte man seine Wünsche bezüglich dieser kleinen wundervollen Wesen immer mal wieder hinterfragen und überarbeiten. Was ich also meinen Kindern wünsche? Das ist eine ganze Menge. Denn diese tollen kleinen Menschen sollen nämlich irgendwann…
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Clean eating – ein Selbstversuch // Tag 15 bis 21
Kaum zu glauben, aber ich bin jetzt wirklich schon drei Wochen dabei und ernähre mich überwiegend, wenn nicht sogar fast ganz clean. Mittlerweile werden es immer mehr Gemüse- und vor allem Obstsorten, die ich gern esse. Vielleicht sogar schon ein bisschen lieber als ein belegtes Brötchen oder Eiscreme. Und dennoch gibt es ab und an Ausreißer. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, oder? Zumindest gibt es nun hier, wie versprochen, meine clean-eating-Erfahrung der letzten Woche. Diesmal werde ich es aber nicht in einzelne Tage unterteilen. Wie es mir bei der Umsetzung von clean eating geht? Erstaunlicherweise geht es mir verdammt gut damit. Es fällt mir immer leichter, „nein“ zu Lebensmitteln zu…
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Clean eating – ein Selbstversuch // Tag 8 bis 14
Die zweite Woche des „clean eating“-Projekts ist vorbei. Eine Woche mit sehr vielen Terminen, die mir das Leben mit dem Projekt ziemlich schwer gemacht haben. Doch es wäre ja langweilig, wenn alles glatt laufen würde oder? Und wie versprochen kommt meine „clean eating Zusammenfassung“ zur letzten Woche. Der 8. Tag war so vollgespickt mit Terminen (Unter anderem wurde unsere Eingangsstufe gemacht.), dass ich nicht großartig zum Nachdenken kam, was ich essen kann oder nicht. Also landete hauptsächlich Obst auf unseren Tellern. Die Temperaturen ließen aber auch kaum etwas anderes zu. Doch es reichte vollkommen aus und ich hatte keinerlei Verlangen nach „Sünden“. An Tag 9, dem Dienstag, versuchte ich mich…
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Du musst da jetzt durch // Vom Begleiten und Zulassen
Neulich kam die Große von der Schule heim und war bedrückt. So in sich gekehrt und ruhig erlebe ich sie selten. Natürlich wollte ich wissen, was sie beschäftigt, doch sie wollte so gar nicht mit der Sprache herausrücken. Also ließ ich sie. Und erzählte von unserem Vormittag. Während ich also ruhig beim Essen erzählte, dass der Frosch beim Einkaufen brav war, aber beim Spaziergang keinen Meter laufen wollte, sprudelte es aus ihr heraus. Mama, ich habe mir heute weh getan. Und weil ich deswegen geweint habe, haben die anderen mich ausgelacht. Die sagten, ich sei eine Heulsuse! Bähm! Mein Mäuschen hatte sich also verletzt – das Schienbein sah wirklich fürchterlich aus…
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Clean eating – ein Selbstversuch // Tag 1 bis 7
Eine Woche „clean eating“ ist vorbei. Eine Woche mit ziemlich vielen Höhen, aber mindestens genauso vielen Tiefen. Letzten Montag startete ja mein Projekt in ein gesünderes Leben. In ein Leben ohne Zusatzstoffe, Industriezucker und stark verarbeitete Lebensmittel. Und ich hatte versprochen, hier brav montags einen „clean eating Rückblick“ zu geben, was gut lief und was weniger. Der erste Tag fing, wie sollte es auch anders sein, sehr motiviert an. Zusammen mit dem Frosch war ich morgens einkaufen und deckte uns mit jeder Menge Obst und Gemüse und gering verarbeiteten Milchprodukten ein. Auch Vollkornmehl und Hefe fand seinen Platz im Einkaufswagen. Jedoch merkte ich zum Mittag hin schon, dass ich gefühlt…
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Na klar stehe ich gerne Rede und Antwort. Nicht!
Kennst du das? Man geht mit den Kindern irgendwo entlang und wird von wildfremden Menschen plötzlich mit Fragen gelöchert. Fragen, die zum Teil so intim sind, dass man erstmal überlegen muss, was man darauf noch antworten kann oder möchte. Dabei ist es diesen Außenstehenden egal, ob man gerade anderweitig beschäftigt ist, ein Telefonat führt oder versucht, den Jüngsten davon abzuhalten, sich in der 30er Zone vor ein Auto zu werfen. Manchmal reagiere ich geduldig mit einem freundlichen Lächeln. Und manchmal bin ich einfach nur noch genervt und sarkastisch, weil meine persönlichen Grenzen nicht gewahrt werden. Ja und manchmal denke ich mir „Hat der das jetzt ernsthaft gefragt? Wirklich?“. Welche Fragen…
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Clean eating – ein Selbstversuch
Hach ja, da kommt man aus dem Urlaub zurück und ist tatsächlich so masochistisch und stellt sich auf die Waage. Ja, ich war wirklich so bescheuert. Ernsthaft. Da auf dieser kleinen Glasfläche fühlte ich mich vor dem Aufblinken der Zahl gar nicht ganz so schlimm. Eigentlich hatte ich ein recht gutes Gefühl, denn obwohl wir in der Woche Auszeit gefuttert hatten wie die blöden, hatten wir ja auch reichlich Bewegung – und Muskelkater *hust*. Und dann kam die Zahl … Diese Zahl hatte ich nicht einmal nach der Geburt meines kleinsten Kindes. Diese Zahl, dunkelgrau auf hellgrauem Hintergrund, in wunderbar eckigen digitalen Linien, lachte mich aus. Sogleich war das tolle…
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Urlaubsstart in der Notaufnahme // Sorgenkind
Man kann noch so viel planen und organisieren, es kommt immer anders. Das durften wir jetzt, einen Tag vor unserem geplanten Urlaub, selbst wieder einmal miterleben. Und ehrlich, manche Dinge muss man nicht erlebt haben. Nächtliche Besucher Gegen 11 Uhr nachts steht die Große vor unserem Bett und wimmert, sie kann nicht einschlafen. Das kommt in letzter Zeit öfter vor und ich denke mir nichts dabei. Als ich sie frage, ob sie ihre Decke und das Kissen schnappen und bei ihrer Schwester schlafen möchte, nickt sie dankbar und huscht wieder nach oben. Somit, so denken wir jedenfalls, sind die nächtlichen „Ruhestörungen“ für diese Nacht erledigt. Gegen halb 3 Uhr morgens…
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10 Dinge, die im Sommer einfach mehr Spaß machen
Jetzt im Sommer ist es drückend heiß und sonnig und überhaupt. Die Kleidung klebt am Körper, wenn man denn welche trägt, und der starke Duft von schwer arbeitenden Menschen vernebelt in den öffentlichen Verkehrsmitteln den Mitreisenden die Sinne. Hach ja, Sommer ist toll, oder? Dass der Sommer aber nicht nur eklig und schwitzig ist, das mag ich dir hier näher bringen. Lagerfeuer und Stockbrot Im Sommer bleibt es wunderbar lange hell. Da muss man das einfach ausnutzen und den Abend entspannt ausklingen lassen. Also nachmittags ungiftige Stöcke sammeln oder aus dem Baumarkt besorgen, diese anspitzen und mit Brotteig umwickeln. Und wenn dann alle, groß und klein, gesellig zusammen stehen, ihr…
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Unfalltrauma – als Ersthelfer vor Ort
Manchmal, da denkt man, man hat etwas verarbeitet, obwohl dem nicht so ist. So geht es mir mit einem Ereignis, das nun schon bald elf Jahre der Vergangenheit angehört. Und dennoch wirft es mich immer wieder aus der Bahn. Unverhofft. Einfach so. Neulich fuhr ich vom Wocheneinkauf zurück. Mitten im Dorf kam mir ein Krankenwagen mit Martinshorn und Blaulicht entgegen, also fuhr ich direkt beiseite, damit er so schnell wie möglich an sein Ziel kommt. Und während ich halb auf dem Fußweg stand, merkte ich, wie ich zitterte und mir Tränen über die Wangen liefen. Wieder war ich vor blanker Angst und Panik gelähmt, obwohl es mich nicht einmal selbst…
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Großfamilien – Menschen zweiter Klasse?!
Mir brennt dieses Thema schon länger auf der Seele. Denn in letzter Zeit nehme ich einfach vermehrt wahr, dass Menschen mit mehr als den „üblichen 2“ Kindern ziemlich oft ziemlich schräg angeschaut und auch dementsprechend behandelt werden. Und es verletzt und macht mich traurig. Sind wir als „Großfamilie“ denn weniger wert als Eltern mit nur einem oder zwei Mäuschen? Paradebeispiel Restaurant Es ist uns schon öfter passiert, dass Bedienungen extrem entgeistert reagieren und ihnen erst einmal die Gesichtszüge entgleiten, nachdem sie im Kopf unsere Kinderschar zusammengezählt haben. Wenn ein Kind sich schon schlecht benimmt, kann man das ja mit zusammen gekniffenen Lippen und Zornesfalte erdulden. Aber vier? Die müssen sich…